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Einleitung
Bei der Untersuchung graphentheoretischer Probleme kommt es meist
nur auf die Struktur der Graphen, nicht aber auf
die Bezeichnung ihrer Knoten an. In den allermeisten Fällen sind die untersuchten Grapheneigenschaften dann invariant bzgl.
Isomorphie, die im folgenden genauer definiert wird.
Definitionen
Seien G1=(V1,E1) und
G2=(V2,E2) Graphen des selben Typs. Eine bijektive Abbildung p von V1 nach
V2 heißt Isomorphie zwischen G1 und G2, falls
gilt:
- {v,w} ist Kante von G1 genau dann, wenn {p(v),p(w)}
Kante von G2 ist in ungerichteten
Graphen ohne Mehrfachkanten,
- (v,w) ist Kante von G1 genau dann, wenn (p(v),p(w))
Kante von G2 ist in gerichteten Graphen ohne
Mehrfachkanten,
- E1({v,w})=E2({p(v),p(w)}) in
ungerichteten Graphen mit Mehrfachkanten,
- E1((v,w))=E2((p(v),p(w))) in
gerichteten Graphen mit Mehrfachkanten,
- {v1,...,vk} ist Kante von G1 genau dann, wenn
{p(v1),...,p(vk)} Kante von G2 ist in
Hypergraphen.
Zwei Graphen heißen zueinander isomorph, falls es einen Isomorphismus zwischen ihnen gibt. Die Abbildung
p heißt Automorphismus von G1 bzw. G2, falls zusätzlich
G1=G2 gilt.
Software
- http://cs.anu.edu.au/people/bdm/nauty/ - nauty, ein Programm zur Berechnung der
Automorphismengruppen und der kanonischen Labelings von
Graphen. Zwei Graphen sind genau dann isomorph, wenn ihre kanonischen Labelings übereinstimmen!
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