|
Ein Histogramm ist die graphische Darstellung der Häufigkeitsverteilung von Messwerten.
Unter einem normierten Histogramm versteht man ein Histogramm, bei dem die Summe aller Häufigkeiten 1 beträgt.
Ein Histogramm ist bimodal verteilt, wenn es genau zwei
klar voneinander getrennte Maxima gibt.
Anwendung finden Histogramme in der beschreibenden
Statistik und in der Bildverarbeitung.
Siehe auch: Wahrscheinlichkeitsverteilung
Histogramm in der Bildverarbeitung
Histogramm eines Graustufen-Bilds mit einem hohen Anteil an Schwarz und Weiß
In der digitalen Bildverarbeitung versteht man unter einem
Histogramm die statistische Verteilung der Grauwerte bzw. der Farbwerte in einem Bild. Das Histogramm eines
Bildes erlaubt eine Aussage über die vorkommenden Grau- bzw. Farbwerte und über Kontrastumfang und Helligkeit des Bildes.
Ein Histogramm visualisiert die Verteilung der Helligkeitswerte eines Bildes; über einer Achse, die 256 Farbwerte darstellt, sind als
Balken die einzelnen Häufigkeiten des Vorkommens der Farbwerte aufgetragen. Je höher der Balken über einem Farbwert ist, desto
häufiger kommt dieser Farbwert im Bild vor.
Histogramme findet man häufig im Bereich der digitalen Fotografie. Gut ausgestattete digitale Fotoapparate erlauben beim Betrachten der fotografierten Bilder oder direkt nachdem
das Bild gemacht wurde ein Histogramm der entsprechenden Szene zu sehen.
Das Betrachten eines Histogramms erlaubt es dem Fotografen das Ergebnis genauer zu kontrollieren, als es das Kameradisplay
erlaubt. Zum Beispiel kann man typische Fehler wie Unter- und Überbelichtung erkennen und diese durch entsprechende Belichtungskorrektur beheben. Da die Helligkeit und v.a.
Kontrastumfang des Bildes bei der späteren Bearbeitung und Verwertung eine große Rolle spielen, lohnt es sich beim Fotografieren
auf Histogrammanzeige zu achten.
|