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Alfréd Haar (* 11. Oktober 1885 in Budapest; ? 16.
März 1933 in Szeged) war ein ungarischer Mathematiker.
Haar studierte ab 1904 in Göttingen und promovierte 1909 bei Hilbert.
Nach einigen Jahren als Assistent in Göttingen wurde er 1912 an die Universität von Kolozsvár (heute Cluj in Rumänien) berufen. Nach einem Zwischenspiel in Budapest ging er nach dem 1. Weltkrieg nach Szeged, wohin die Universität Kolozsvár nach dem Verlust Siebenbürgens verlegt worden war. Dort
arbeitete er eng mit Frigyes Riesz zusammen.
Haar arbeitete über partielle
Differentialgleichungen, Tschebyscheff-Approximationen und insbesondere über topologische Gruppen. Das heute nach ihm benannte Haar-Maß ist die Übertragung des Lebesgue-Maßes auf
lokal kompakte
Gruppen.
Siehe auch: Haar-Wavelet
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