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Gleichschenkligkeit ist ein Begriff aus der Geometrie.
Ein Dreieck heißt gleichschenkliges Dreieck, wenn zwei Seiten gleich lang sind; diese Seiten heißen
Schenkel. Die dritte Seite, Basis genannt, ist beliebig lang (aber kürzer als beide Schenkel zusammen). Beim
gleichschenkligen Dreieck sind die zwei Innenwinkel an der Basis gleich groß,
da die Höhe über der Basis eine Symmetrieachse des Dreiecks ist. Dies lässt sich auch mit dem Sinussatz belegen.
Sonderformen des gleichschenkligen Dreiecks sind:
- das gleichseitige Dreieck, bei dem alle drei Seiten
gleichlang sind,
- das gleichschenklig-rechtwinklige Dreieck, bei dem der Innenwinkel gegenüber der
Basis 90° beträgt.
Das Geodreieck ist ein Beispiel für ein gleichschenklig-rechtwinkliges
Dreieck.
Weiterhin findet man den Begriff der Gleichschenkligkeit beim gleichschenkligen Trapez: Ein Trapez heißt
gleichschenklig, wenn die zwei Innenwinkel an einer der parallelen Seiten gleich sind. Siehe dazu den Artikel Trapez (Mathematik).
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