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Gleichmäßige Stetigkeit ist ein Begriff aus der Analysis. Er
bezeichnet einen Spezialfall der Stetigkeit.
Sei M eine Teilmenge aus , kurz .
Eine Abbildung heißt
gleichmäßig stetig genau dann, wenn
.
In der Topologie wird oftmals folgende allgemeinere Definition verwendet:
Seien (X,dx),(Y,dy) zwei metrische
Räume.
Eine Abbildung heißt
gleichmäßig stetig genau dann, wenn
.
Es gilt: Ist f gleichmäßig stetig, dann ist f auch
stetig. Die Umkehrung gilt in aller Regel nicht. Eine Ausnahme bilden hier stetige
Funktionen auf abgeschlossenen Intervallen (Satz von Heine), bzw.
allgemein auf kompakten Mengen.
Ein Beispiel für eine stetige, aber nicht gleichmäßig stetige Funktion ist die Quadtratfunktion 
Der Begriff ist vor allem wichtig bei der Untersuchung von Folgen von Funktionen. Der Grenzwert einer Folge von stetigen Funktionen ist nicht notwendigerweise
stetig. Der Grenzwert einer Folge von gleichmäßig stetigen Funktionen dagegen schon.
Eine spezielle Form der gleichmäßigen Stetigkeit ist die Lipschitz-Stetigkeit.
Anschauliche "Erklärung" für gleichmäßige Stetigkeit im Fall 
Man kann bei einer gleichmäßig stetigen Funktion ein Rechteck finden, das man derart überall am Graphen der Funktion entlang
fahren lassen kann, dass die Funktion immer nur an den Seiten des Rechtecks in das Rechteck eindringt, bzw das Rechteck wieder
verlässt.
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