Auf dem Ikosaeder basierender Geodätischer Ball der Frequenz 3
Geodätische Kuppeln sind geometrische Formen, die aus Transformationen des Dodekaeders und Ikosaeders entstehen. Pentagonale Elemente sind die definierenden Bauteile der Geodätischen Formen. Das
Brechen und Unterteilen der Bindeglieder, oder eine Prozedur die Buckminster Fuller 'Jitterbug-Transformation' nennt, resultiert in den Geodätischen Formen höherer Frequenz. Bei der Unterteilung ist zu beachten, dass alle Eckpunkte am besten auf der
Oberfläche einer Kugel (kann auch ein Elipsoid sein) liegen.
Eine Geodätische Kuppel ist ein konvexer unregelmässiger Polyeder daher gilt für Geodätische Kuppeln der Eulersche Polyedersatz. Er besagt, dass die folgende Gleichung
gilt:
- #Ecken + #Flächen - #Kanten = 2
Geodätische Kuppeln zeichnen sich durch ihre großartige Stabilität (Erdbebensicherheit) und ihr günstiges
Verhältnis von Material zu Volumen aus.
Als Lebensraum bieten sie Vorteile die sich durch natürlichere Schallverteilung und Luftzirkulation darstellen. Geodätische
Kuppeln bieten ausgezeichnete Hellhörigkeit.
Die Kugelform ermöglicht außerdem eine konstante Sonnenbestrahlung während des ganzen Tages sowie die Möglichkeit Fenster nach
Belieben zu verteilen.
Aus Metallrohren mit abgeflachten Enden kann relativ leicht ein Geodätisches Zelt
verschraubt werden.
Auf dem Ikosaeder basierender Halb Kuppel der Frequenz 4
Siehe auch: Fulleren, Eden Project
Weblinks
- http://www.3doro.de/kuppel.htm
- http://www.grunch.net/synergetics/domes/domegeo.html Englisch mit
Animation der Verschiedenen Frequenzen
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