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Die Fourieranalyse beschreibt das Zerlegen eines beliebigen Signals in Sinus- und Kosinusfunktionen (eine Fourierreihe). Die Fouriersynthese im Gegensatz dazu beschreibt die Erzeugung beliebiger
Signale aus Sinus- und Kosinusfunktionen. Für eine ausführliche Diskussion der verschiedenen Verfahren ähnlichen Namens und eine
mathematische Herleitung sei auf den Artikel zur Fourier-Transformation verwiesen.
Als Beispiel soll die Zerlegung einer Rechteckschwingung (Tastverhältnis
1:1, kein Gleichspannungsanteil) dienen. Die Funktion lautet:
Anhand dieser Funktion erkennt man, dass ein Rechteck unendlich viele Oberschwingungen enthält. Es enthält jeweils die ungeraden harmonischen Oberschwingungen mit dabei
abnehmender Amplitude. Aufgrund dessen wird ein Rechtecksignal auch häufig zum Testen
elektronischer Schaltungen genommen, da so das Frequenzverhalten dieser Schaltung erkannt wird.

In diesem Bild ist die Fouriersynthese eines Rechtecksignals dargestellt. Die Diagramme der ersten Spalte zeigen die jeweilige
Oberschwingung, die in der zweiten Spalte alle Oberschwingungen und im dritten Diagramm die addierten Oberschwingungen. Je mehr
Oberwellen berücksichtigt werden, umso näher kommt man einem idealen Rechtecksignal. Die vierte Spalte zeigt das Frequenzspektrum.
Siehe auch: Diskrete
Fourier-Transformation
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