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1 Definition
2 Folgerungen
3 Eigenschaften
4 Siehe auch
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Definition

K3,3: bipartiter Graph mit
3 Knoten pro Teilmenge
Ein Graph heißt in der Graphentheorie bipartit (auch paar), falls
sich seine Knoten in zwei disjunkte Teilmengen aufteilen lassen (Bipartition), so dass es zwischen den Knoten innerhalb einer
Teilmenge keine Kanten gibt.
Formal
Ein Graph Km,n: = G(E,K) heißt
bipartit, falls E = A + B aus zwei disjunkten Teilmengen
A und B besteht mit
und für alle Kanten mit gilt.
Ein Graph Km,n heißt vollständig bipartit falls
und , d.h. alle Kanten
zwischen A und B sind vorhanden.
Folgerungen
Die Teilmengen A und B sind stabile Mengen und die
Bipartition impliziert eine mögliche 2-Färbung des Graphen. Umgekehrt sind alle 2-färbbaren Graphen bipartit.
Für bipartite Graphen lassen sich viele Grapheneigenschaften mit weniger Aufwand berechnen, als dies im allgemeinen Fall möglich
ist.
Mit einem einfachen Algorithmus, der auf Tiefensuche basiert, lässt sich
in Linerarer Zeit bestimmen, ob ein Graph bipartit ist, und eine gültige Partition bzw. 2-Färbung ermitteln.
Eigenschaften
- Die Paarungszahl entspricht der Knotenüberdeckungszahl.
- Mit dem Algorithmus von Hopcroft und Karp lässt sich in O(?nm) eine größte Paarung finden und
darüber auch die Stabilitätszahl bestimmen.
- Der chromatische Index entspricht seinem Maximalgrad. Eine gültige Kantenfärbung lässt sich in O(nm) bestimmen.
- Ein regulärer bipartiter Graph besitzt ein perfektes Matching.
Siehe auch
k-partiter Graph,Typen von Graphen in der
Graphentheorie
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