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Die Antinomie des Barbiers ist eine Variante der Russellschen Antinomie der Menge aller Mengen, die sich nicht selbst enthalten. Es sagt
aus:
- Der Barbier ist derjenige, der genau die rasiert, die sich nicht selbst rasieren."
Daraus folgte: Als Barbier kann er sich nicht selbst rasieren. Wenn er sich aber nicht selbst rasiert, kann er Barbier sein und
sich also nicht selbst rasieren. Das ist paradox.
In einer zweiwertigen Logik ist es wohl nicht lösbar, ohne die Definition
selbst zu verbieten oder Ausnahmen zu definieren. Zum Beispiel könnte man sagen: Während der eigenen Rasur ist der Barbier ein
Barbier, obwohl er sich selbst rasiert. Oder man könnte sagen: Was er mit sich selber macht, ist irrelevant.
Variante:
- Der Barbier ist derjenige, der alle die rasiert, die sich nicht selbst rasieren." (Angegeben zum Beispiel auf http://www.cl.uni-heidelberg.de/kurs/ss01/refer/aufg-7.mhtml /
21.Juni 2001 DIE ZEIT Nr. 26)
Diese Variante ist eigentlich nicht paradox, da in dem Satz nichts über die gesagt wird, die sich selbst rasieren.
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