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In der Wahrscheinlichkeitstheorie spricht
man von Laplace-Verteilung (benannt nach Pierre-Simon Laplace, einem französischen Mathematiker und Astronom) oder synonym von
Doppelexponenzialverteilung, wenn alle möglichen Versuchsausgänge eines Zufallsexperiments bei genügender Wiederholung gleich häufig auftreten. Es handelt sich also um eine Wahrscheinlichkeitsverteilung.
Die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Versuchsausgang
eintritt, wird fast sicheres Ereignis genannt und ihr die Zahl 1 zugeordnet (siehe Kolmogorow-Axiome). Die Einzelwahrscheinlichkeit p eines von N möglichen Versuchsausgängen eines
Laplace-Experiments ergibt sich daher wie folgt:

Ein Beispiel ist der Wurf mit einem so genannten Laplace-Würfel: Für jedes
mögliche Ereignis (Seite "1", Seite "2", etc.) ist die Wahrscheinlichkeit 1/6. Genau genommen ist der Wurf mit einem normalen
Würfel jedoch kein Laplace-Experiment aufgrund der nicht wirklich gleichen Seiten, eventuellen ungleichen Masseverteilungen und
der theoretischen Möglichkeit, auf eine Kante zu fallen. Die meisten normalen Würfel erfüllen diese Anforderungen jedoch sehr
gut.
Siehe auch: Mathematik, Experiment
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