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Der Variationskoeffizient (VK) ist die relative Standardabweichung, d.h. die Standardabweichung dividiert durch den Mittelwert (arithmetisches Mittel). In der Regel wird der Variationskoeffizient in Prozent angegeben, d.h.

Die Motivation für diesen Kennwert ist, dass statistische Merkmale mit großem Mittelwert im allgemeinen eine größere Varianz
aufweisen als Merkmale mit kleinem Mittelwert. So schwanken beispielsweise die Preise für ein Pfund Salz, das im Durchschnitt
wohl etwa 0,5 Euro kostet, im Cent-Bereich, während Preise für ein Auto, das im Mittel beispielsweise 20.000 Euro kostet, im
1000-Euro-Bereich schwanken. Da die Varianz und damit die Wurzel daraus, die Standardabweichung, nicht normiert sind, kann im
Allgemeinen nicht beurteilt werden, ob eine Varianz groß oder klein ist. Der Variationskoeffizient stellt eine Art Normierung
dar.
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