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In der theoretischen Informatik betrachtet die
amortisierte Laufzeitanalyse die durchschnittlichen Kosten von
Operationen in Folgen. Im Unterschied zur allgemeinen Laufzeitanalyse werden nicht nur die maximalen Kosten der
einzelnen Schritte betrachtet, sondern es wird der Worst-Case aller Operationen
im gesamten Durchlauf des
Algorithmus analysiert. Dies kann ? beispielsweise bei Fibonacci-Heaps ? zu einer besseren unteren Schranke führen, da es
häufig Operationen gibt, die zwar teuer sein können, dieser "teure" Fall aber nur einmal oder wenige Male pro Ablauf des
Algorithmus vorkommt und alle anderen Fälle relativ günstig sind. Bei einer allgemeinen Laufzeitanalyse muss man vom teuren Fall
ausgehen, da dieser nicht insgesamt ausgeschlossen werden darf, aber da der Fall selten vorkommt, ist die damit berechnete
Laufzeit schlechter als die tatsächlich anzunehmende.
Bei der amortisierten Laufzeitanalyse gibt es prinzipiell drei unterschiedliche Methoden:
- die Aggregat-Methode
- die Account-Methode (auch Bankkonto-Paradigma genannt)
- die Potentialfunktion-Methode
Siehe auch: Komplexitätstheorie, Zeitkomplexität, Effizienz, Programmoptimierung
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