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In der Geometrie sind zwei Flächen kongruent (deckungsgleich) (von lat. congruens = übereinstimmend,
passend), wenn sie durch eine Kongruenzabbildung, z.B. eine
Parallelverschiebung (auch als Translation bezeichnet), eine Drehung oder eine Spiegelung)
ineinander übergeführt werden können. Die Kongruenz geometrischer Figuren lässt sich anschaulich deuten: Man kann die eine Figur
mit der Schere ausschneiden und so auf die andere legen, dass beide genau übereinander liegen.
Beispiel

Die ersten beiden Figuren sind kongruent. Die dritte hat zwar die gleiche Form, ist aber kleiner. Sie ist daher ähnlich zu der ersten und zweiten Figur, aber nicht kongruent. Die letzte Figur
ist weder kongruent noch ähnlich zu den ersten dreien.
Die Menge aller Kongruenzen einer Figur bildet deren Punktgruppe.
Siehe auch: Kongruenzsätze im Dreieck
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