| allgemeine lineare Gruppe GL(n,F) |
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berührt die Spezialgebiete
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- Mathematik
- Gruppentheorie
- Lie-Gruppen
- Physik
- Symmetrie
- Quantenmechanik
- Eichtheorie
- Relativitätstheorie
- Lorentz-Gruppe
- Poincaré-Gruppe
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ist Spezialfall von
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- Gruppe
- unendliche Gruppe
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umfasst als Spezialfälle
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- GL(n,R), GL(n,C), GL(n,q)
- projektive lineare Gruppe
- spezielle lineare Gruppe
- symplektische
Gruppe
- orthogonale Gruppe
- spezielle orthogonale Gruppe
- unitäre Gruppe
- spezielle unitäre Gruppe
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Die allgemeine lineare Gruppe vom Grad n über einem Körper F, GL(n,F), ist die Gruppe aller invertierbaren n×n Matrizen mit Koeffizienten aus F. Gruppenverknüpfung ist die Matrixmultiplikation.
Wenn der Körper F die endliche Ordnung q hat (also ein endlicher Körper ist), schreibt man auch GL(n, q) statt GL(n, F). Wenn
aus dem Kontext klar ist, dass der Körper die Menge R der reellen oder C der komplexen
Zahlen ist, schreibt man auch GL(n).
Die allgemeine lineare Gruppe und ihre Untergruppen finden Anwendung in der Darstellung von Gruppen sowie in der Untersuchung von Symmetrien.
| Inhaltsverzeichnis |
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1 Allgemeine lineare Gruppe über einem
Vektorraum
2 Untergruppen von GL(n, F)
3 Über R und C
4 Über endlichen Körpern
5 Projektive lineare Gruppe
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Allgemeine lineare Gruppe über einem Vektorraum
Wenn V ein Vektorraum über einem Körper F ist, schreibt
man GL(V) oder Aut(V) für die Gruppe aller Automorphismen von V, also aller bijektiven linearen Abbildungen V ? V, mit der
Hintereinanderausführung solcher Abbildungen als Gruppenverknüpfung.
Wenn V die Dimension n hat, sind GL(V) und GL(n, F) isomorph. Allerdings ist
dieser Isomorphismus nicht kanonisch bestimmt; er hängt von der Wahl einer Basis von V ab. Für eine gegebene Basis kann
jeder Automorphismus von V durch eine invertierbare n×n-Matrix dargestellt werden, wodurch der
Isomorphismus von GL(V) auf GL(n, F) hergestellt wird.
Für n ? 2 ist die Gruppe GL(n, F) nicht abelsch.
Untergruppen von GL(n, F)
Jede Untergruppe von GL(n, F) wird eine lineare
Gruppe genannt. Einige Untergruppen haben besondere Bedeutung.
Die Untergruppe aller diagonalen Matrizen beschreibt Reskalierungen
des Raums.
Die spezielle lineare Gruppe SL(n,
F) enthält alle Matrizen mit der Determinante 1.
SL(n,F) ist eine normale Untergruppe von
GL(n,F); und die Faktorgruppe
GL(n,F)/SL(n,F) ist isomorph zu F×, der multiplikativen Gruppe von
F (ohne die 0).
Die orthogonale Gruppe O(n, F) enthält
alle orthogonalen Matrizen, kenntlich an einer Determinante von
-1 oder +1. Für F = R beschreiben diese Matrizen Automorphismen des Rn mit Erhaltung der Euklidischen Norm und des Skalarprodukts.
Über R und C
Die allgemeine lineare Gruppe GL(n) über dem Körper R oder C ist eine Lie-Gruppe über F und hat die Dimension n2.
- Beweis: GL(n) ist eine Untermenge der Mannigfaltigkeit
Fn aller n×n-Matrizen, die die Dimension n2 hat.
GL(n) entsteht aus Fn durch Einschränkung auf Matrizen mit einer Determinante ungleich 0.
Die Determinante ist eine stetige (sogar polynomiale) Abbildung. GL(n) ist eine nichtleere offene Untermenge von
Fn und hat deshalb die gleiche Dimension. -- Mir ist unklar, welches topologische Argument hier
verwendet wird - Nachbesserung erbeten.
Die Lie-Algebra zu GL(n) ist die Allgemeine_lineare_Lie-Algebra gl(n)
und sie besteht aus allen n×n-Matrizen mit dem Kommutator als Lie-Klammer.
Während GL(n,C) einfach zusammenhängend ist, hat GL(n,R) zwei
Zusammenhangskomponenten: die Matrizen mit positiver und die mit negativer Determinante. Die Zusammenhangskomponente mit
positiver Determinante enthält das Einselement und bildet eine Untergruppe GL+(n,R). Diese
Untergruppe ist eine einfach zusammenhängende Lie-Gruppe mit reeller Dimension n2 und hat dieselbe
Lie-Algebra wie GL(n,R).
Über endlichen Körpern
Wenn F ein endlicher Körper mit q
Elementen ist, dann ist GL(n, F) eine endliche Gruppe mit
- (qn - 1) · (qn - q) · (qn -
q2) · ... · (qn - qn-1)
Elementen, wie man durch Abzählen der möglichen Matrixspalten ermitteln kann.
Hierzu mehr im englischen Artikel
Projektive lineare Gruppe
Die projektive lineare Gruppe PGL(V) über einem Vektorraum V über einem Körper F
ist die Faktorgruppe GL(V)/F×, wobei
F× die Menge der skalaren Vielfachen k·id der Identität id: V ? V ist mit k aus F\{0}. Die Bezeichnungen PGL(n,
F) usw. entsprechen denen der allgemeinen linearen Gruppe. Wenn F ein endlicher Körper ist, sind PGL(n,
F) und SL(n, F) gleichmächtig, aber im allgemeinen nicht isomorph.
Der Name stammt aus der projektiven Geometrie, wo das
Analogon zur allgemeinen linearen Gruppe die projektive lineare Gruppe ist, zum n-dimensionalen projektiven Raum über
F gehört dabei die Gruppe PGL(n+1, F). Dies ist eine Verallgemeinerung der Gruppe der Möbius-Transformationen, der PGL2.
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